Alle Beiträge von Frank S. Diehl

JAZZ – O – RAMA IM ARTHEATER PROGRAMM IM JUNI

9.6.2015,  21:30h
International Non-Star Collective
„five players – five nations – high five“
Brad Henkel – Trompete
Frederik Leroux – Gitarre
Philipp Zoubek – Synths
Robert Landfermann – Bass
Dominik Mahnig – Schlagzeug

Artist in residence:
16.6.2015,  21:30h
Martin Gasser Quartett
“Einstandskonzertuum“
Martin Gasser – Saxofon
Felix Hauptmann – Piano
Alex Dawo – Bass
Leif Berger – Schlagzeug

23.6.2015,  21:30h
GOHF – GesslerOetzHoffmannFischer
“80’s TV Hit Explosion“
Tobias Hoffmann – Gitarre
Xaver Fischer – Keyboard
Joscha Oetz – Bass
Ralf Gessler – Schlagzeug

30.6.2015,  21:30h
PEHB
“Jazz mit Pehb Guardiola“
Jonas Engel – Altsaxofon
Dierk Peters – Vibrafon
Florian Herzog – Bass
Leif Berger – Schlagzeug

Acht Brücken. Musik für Köln.

Heute beginnt in Köln zum fünften Mal das bis zum 10. Mai laufende Festival “ACHT BRÜCKEN”.

Das vollständige Programm des Festivals gibt es hier.

Das Festival: Musik. Politik?

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln widmet sich mit seiner fünften Ausgabe, vom 30.  April bis 10. Mai, dem Spannungsverhältnis zwischen Musik und Politik. Im Fokus steht der niederländische Komponist Louis Andriessen, der sein ganzes Leben hindurch
die beiden Wirkungsfelder Musik und Politik in Beziehung setzt. Insgesamt 14 Aufführungen seiner Werke aus der Entstehungszeit von 1970 bis 2013 geben einen Einblick in sein kompositorisches Schaffen. Darunter sind „De Staat“, das Werk, das Andriessen 1976 zu internationaler Berühmtheit verhalf und „M is for Man, Music,
Mozart“, ein Soundtrack zum gleichnamigen Film von Peter Greenaway.  Die beiden Porträtkonzerte am 4. und 10. Mai sind ganz dem Schaffen Andriessens gewidmet.

Kann Musik politisch sein? Ein Blick auf das politische Lied scheint eine eindeutige Antwort zu liefern, untersucht man hingegen eine Komposition, bei der weder Form noch semantische Ebene auf eine politische Aussage verweisen, wird es schon komplexer.  Was bedeutet überhaupt eine politische Aussage in einer musikalischen
Form? Kann ein Dreiklang politisch sein?

Es gibt Namen, die im Diskurs von Musik und Politik nicht fehlen dürfen.  Dem Festivalthema entsprechend erklingen Werke von Hans Werner Henze, Luigi Nono, Heiner Goebbels oder Luciano Berio ebenso wie Kompositionen von Paul Dessau, Georg Katzer oder Friedrich Schenker. Besondere Spielstätten verleihen den Aufführungen eine individuelle Note, so ist Henzes „El Cimarrón“ in der Lagerstätte für mobile Hochwasserschutzelemente zu hören, Nono ist ein ganzer Abend in der Kunst-Station Sankt Peter gewidmet und die musiktheatralische „Befreiung“ und „Songs of
Wars I have seen“ von Goebbels erklingen im DEPOT 1 des Schauspiel Köln.

Doch nicht nur europäische Künstler und Themen sind präsent,  der US-Amerikaner Frederic Rzewski bezieht sich mit „The People United Will Never Be Defeated!“ auf den Militärputsch in Chile von 1973. Die Rapperin und Tochter von Exil-Chilenen, Ana Tijoux, ist eine Repräsentantin der jüngeren Generation desselben Landes, die an die Thematik von Diktatur und sozialer Ungerechtigkeit anschließt.

Die namhaften Orchester New York Philharmonic, mit einer Uraufführung von Peter Eötvös und Wiener Philharmoniker, mit einer Uraufführung von Olga Neuwirth, sowie die Klangkörper Ensemble intercontemporain, Ensemble Modern, Ensemble  Musikfabrik, Klangforum Wien, Asko|Schönberg, Ensemble Resonanz, Ensemble Garage, ensemble ascolta sorgen für ein außergewöhnliches Klangerlebnis in der Umsetzung des heterogenen Programms.

Der WDR als einer der Träger des Festivals trägt nicht nur mit Mitschnitten und Übertragungen zum Gelingen des Festivals bei, sondern ist mit der WDR Big Band, dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem WDR Funkhausorchester am 7., 8. und 10. Mai auch auf der Seite der Interpreten vertreten.

Ein Highlight des Festivals ist die Erbauung einer gemeinsamen fiktiven europäischen Stadt aus Musik, Kunst, Wissenschaft, Film und Literatur. An einem Tag und einer Stunde entsteht ab dem 2. Mai im ACHT BRÜCKEN Freihafen – Ein Tag und eine Stunde in urbo kune ein klangexperimentelles Großereignis. Urbo kune ist ein
Begriff der internationalen Kunstsprache Esperanto und bedeutet „gemeinsame Stadt“. Der Festivalbesucher kann den ästhetischen Spielraum bei freiem Eintritt erkunden.

Im Konzertsaal der Kölner Philharmonie, den Foyers, im Filmforum, im »Ludwig im Museum« und auch im Festivalzelt erklingen, unter der Leitung von Enno Poppe und dem Klangforum Wien, Werke von über 20 verschiedenen Komponisten.

Beim diesjährigen Festival entstehen nicht nur Zukunftsvisionen von urbanem Raum, es erklingen auch 10 Hymnen fiktiver Länder. Unter dem Titel „Hymne für ein nicht existierendes Land“ wurden von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, mit der Unterstützung
durch die Ernst von Siemens Musikstiftung, Kompositionsaufträge erteilt. Es wird spannend, welche akustischen Profile die Komponisten ihren Utopien verleihen.

Insgesamt erklingen beim Festival 23 Uraufführungen. Das Festival kommt damit seinem zentralen Anliegen nach, besonders junge Komponistinnen und Komponisten zu fördern. Mit der ON@ACHT BRÜCKEN Nacht eröffnet die Nachwuchsgeneration
das Festival.

Die diversen Formate von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln untermauern den Anspruch des Festivals, in der Stadt und für die Menschen präsent und zugänglich zu sein. Drei Stadtführungen mit der AntoniterCityTours erkunden politische und spirituelle Machtzentren Kölns, das Rathaus der Stadt Köln wird zum Spielort, wenn Andriessens Kompositionen für Carillon – einem Großglockenspiel – erklingen, oder das Rathaus und seine Umgebung von Musikern des Ensemble für Neue Musik der Rheinischen Musikschule und des Collegium musicum der Universität zu Köln besetzt und bespielt wird.

An wechselnden Spielorten gibt es täglich bei ACHT BRÜCKEN Lunch um 12:30 Uhr die Möglichkeit, kostenlose Appetithappen zu genießen. Die Lunch-Reihe bietet neben dem klassischen Vorgeschmack auf das Abendprogramm auch exklusive Delikatessen, eine Filmvorführung und ein Podium für Gesprächsrunden an.

Im ACHT BRÜCKEN Festivalzelt schließt der Tag mit einem offenen Ende ab. Die ACHT BRÜCKEN Lounge bietet Raum für Konzerte in lockerer Atmosphäre und lädt anschließend zu Jamsessions ein. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Für die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Musik und Politik sorgen Gespräche, Diskussionen und Konzerteinführungen. Auf dem Programm stehen z. B. eine Podiumsdiskussion zum Thema „Politische Musik heute“ mit Heiner Goebbels und Louwrens Langevoort am 4. Mai, ein Gespräch zwischen Georg Katzer und Jochen Voit unter dem Titel „Ein politisch Lied, ein garstig Lied“ am 5. Mai, ein Gespräch mit Frederic Rzewski im Anschluss an sein Konzert am 7. Mai und eine Diskussion im Rahmen der ACHT BRÜCKEN Schreibschule am 7. Mai. Die Schreibschule bietet auch in diesem Jahr Studierenden die Möglichkeit, Grundlagen des journalistischen Schreibens über zeitgenössische Musik zu erwerben.

Für alle, die Lust am Musizieren und gemeinschaftlichem Experimentieren haben, bietet sich der spielBar Workshop in Zusammenarbeit mit dem Ensemble musikFabrik an. Der spielBar Workshop ist ein Angebot der Musikvermittlung und kann bereits
von Kindern ab 10 Jahre besucht werden. Mit zwei weiteren Workshops für Schulkinder und zwei Aufführungen in der Kölner Philharmonie, in der Kinder aus 12 Kölner Grundschulen unter dem Titel „Singen mit Klasse“ auftreten, bezieht ACHT BRÜCKEN | Musik aus Köln auch in diesem Jahr wieder die jüngsten Kölner Bürger in ihr Programm ein.

Das vollständige Programm des Festivals gibt es hier.

Quelle: www.achtbruecken.de
F
oto: KölnMusik/Matthias Baus

Jazz – O – Rama im Artheater Programm im April

7.4.2015,  21:30h

Dustin Carlson Cologne Quartet
„Sir Duke meets Miss Marple”
Brad Henkel – trumpet
Dustin Carlson – Guitar, compositions
Robert Landfermann- kontrabass
Dominik Mahning- drums

14.4.2015,  21:30h
pOllon
‪#‎trioistheshit‬
Theresia Philipp – sax
David Helm – bass
Thomas Sauerborn – drums

21.4.2015, 21:30
Six, Alps & Jazz
“von der Kindheit in den Bergen, seltsamen Tieren und den Genüssen des Lebens”
Matthias Schriefl tp, flh, euph, bflh, tuba, alph, voc
Johannes Bär tuba, euph, trp, flh, alphorn, trb, voc
Gregor Bürger fg, ts, cl, b-cl, bari, voc
Peter Heidl fl, picc, ts, cl, voc
Florian Trübsbach as, fl, cl, oboe, picc, schwegel, voc
Alex Morsey b, tuba, voc

28.4.2015, 21:30
HALF CAMOUFLAGE
„music eats art”
Paul Hubweber trb, voc, loops
Tamara Lukasheva voc, keys
Jens Düppe dr, perc, voc
für einen Bass auf der Session ist gesorgt!

Jazz-O-Rama im ARTheater, Köln: Programm im März 2015

Jazz-O-Rama hat das Programm im ARTheater in Köln für den März 2015 veröffentlicht

3.3.2015, 21:30h
Ott Four
„not odd but ott”
Sebastian Gille sax
Niels Klein sax
Robert Landfermann bass
Nathan Ott drums

10.3.2015, 21:30h
Adapting Songs
„Einstandskonzert”
Dora Osterloh (voc)
Theresia Philipp (sax, cl)
Riaz Khabirpour (git)
David Helm (kbass)
Fabian Arends (dr)

17.3.2015, 21:30h
Mutantenstadl
“we are allgay, wir sind das allgäu, herzlich willkommen.”
Hias, das Urviech der Nation – Trompete & Tuba
Tegler-Sepp – Posaune und gute Laune
Simmal Rudl Nadsl Stoffel – Kirchenorgel
Marianne – Schlagzeug & klassischer Gesang
Schorschl-Bäbbi Videorückspulbeauftrager
Die wunderschöne Eva Ernährungsbeauftragte
Ulli Hoeness Finanzminister

Es gibt Weißwürste!!!

24.3.2015, 21:30h
Yannis Anft Trio feat Moritz Wesp
“Falafnael Sigrich presents: Die drei lustigen Vier”
Yannis Anft p
Alex Dawo b
Leif Berger dr
Moritz Wesp trb

31.3.2015, 21:30h
Alexej Malakhau Osterprojekt
“Happy easter and keeping the eggs warm!”
Alexej ‘Losch’ Malakhau sax
Vitaliy Zolotov g
Osterhase b
Knecht Ruprecht dr

Filippa Gojo Quartett im Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises 2015

Das Kölner Filippa Gojo Quartett wurde für das Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises 2015 der IG Jazz Rhein-Neckar, Mannheim nominiert.

Die Wettbewerbskonzerte finden am Samstag, dem 14. März 2015, 20 Uhr  in der Alten Feuerwache, Mannheim statt.

Die Cologne Jazz Supporters wünschen dem Filippa Gojo Quartett Viel Erfolg.

Das Filippa Gojo Quartett:

Filippa Gojo – Gesang
Sebastian Scobel – Klavier
David Andres – Kontrabass
Lukas Meile – Perkussion