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JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM FEBRUAR 2018

Jeden Dienstag wird im Artheater, Köln, ein Jazz-Abend vom Feinsten veranstaltet. Jazz-O-Rama. Nach einem Opening Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

Jazz-O-Rama Programm im Februar 2018

6.2.   21:30h
SPITZENBAND

“wie Pina Colada plus Glas in einer Bar oder wie Erdäpfel mit Salz am Teller oder wie James Bond mit Schal im Nebel“ 

Matthias Schriefl – Trompete
Simon Rummel – Piano
Cino Palagliésu – Bass
Woody Mc Laren – Drums

 

13.2.   21:30h
Cologne Monkestra

„Minton’s Playhouse”

Theresia Philipp – Saxofon
Shannon Barnett – Posaune
Nils Tegen – Piano
Robert Landfermann – Bass
Leif Berger – Schlagzeug

 

20.2.   21:30h
Salomea · Gille · Held · Ramond · Sauerborn

„Tribute to Billy Holiday“

Rebekka Salomea – Voice
Sebastian Gille – Tenorsaxofon
Pablo Held – Piano
Christian Ramond – Bass
Thomas Sauerborn – Drums

27.2.   21:30h
Lennart Allkemper Quartet

“Risk Fun”

Lennart Allkemper – Saxophone
Lucas Dann – Piano
Martin Gjakonovski – Bass
Drori Mondlak – Drums

JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM NOVEMBER 2017

Jeden Dienstag wird im Artheater, Köln, ein Jazz-Abend vom Feinsten veranstaltet. Jazz-O-Rama. Nach einem Opening Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

Jazz-O-Rama Programm im Oktober 2017

7.11. 21:30h
Marko Mebus 5tet
„plays Mebus“

Marko Mebus: Trp
Fabi Dudek: Sax
Felix Hauptmann: Piano
Yannik Tiemann: Bass
Jan Phillipp: Drums

14.11. 21:30h
Thomas Sauerborns Kiywi
“Was war zuerst da – Frucht oder Vogel?”

Bastian Stein – trp
Sebastian Gille – sax
Lucas Leidinger – pn
David Helm – bs
Thomas Sauerborn – dr

21.11. 21:30h
Sehr wichtiges Quintett
„Canada meets Australia”

Simon Millerd – trp
Shannon Barnett – trb
Simon Seidl – piano
Robert Landfermann – bass
Nils Tegen – drums

28.11. 21:30h
Priest Schriefl and his Brassmen
“Praise the Chord”

Volker Deglmann – trp
Michael Schnucki Theissing-Tegeler – trb
Harry Shreef Edison – Sousafon / trp
Jens Düppe – dr
+ Special Guests

JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM MÄRZ 2017

Jeden Dienstag wird im Artheater, Köln, ein Jazz-Abend vom Feinsten veranstaltet. Jazz-O-Rama. Nach einem Opening Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

Jazz-O-Rama Programm im März

07.03.2017, 21.30 Uhr
Matthias Bergmann – Jürgen Friedrich Quintett
„Happy Birthday for Two”

Matthias Bergmann – Trompete
Jürgen Friedrich – Klavier
Claudius Valk – Saxophon
Volker Heinze – Kontrabass
Jens Düppe – Schlagzeug

14.03.2017,  21.30 Uhr
Bröde-Drei & Andreas Schickentanz
„Instinct to Play”

Andreas Schickentanz – Posaune
Matthias Bröde – Klavier, harmonica
Volker Heinze – Kontrabass
Roland Höppner – Schlagzeug

21.03.2017, 21.30 Uhr
Köln-Berlin Quartett
„Dump Trump”

Wanja Slavin – Altsaxophon
Lucas Leidinger – Klavier
Robert Landfermann – Kontrabass
Nils Tegen – Schlagzeug

Dienstag, 28.03.2017 / Beginn 21.30 Uhr
Martin Gasser Quartett
“Blaues Gebet – CD Release”

Martin Gasser – Altsaxophon
Felix Hauptmann – Klavier
Alex Dawo – Kontrabass
Leif Berger – Schlagzeug

JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM JULI 2016

Jeden Dienstag  wird im Artheater, Köln, ein Jazz-Abend vom Feisten veranstaltet. Jazz-O-Rama. Nach einem Opening Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

5.7. , 20:00h
Eintritt:8/10€
Lukas Schäfer Bachelorkonzert
“Eine musikalische Länder-Reise mit den schönsten Urlaubsmelodien”

Taisiia Chernyshova – Vocals
Alex Linster – Bass
Martin Klein – Keys
David Heiß – Trompete
Yaroslav Likhachev – Saxophon
Jakob Lorenz – Gitarre/Laptop
Lukas Schäfer – Drums

12.7. 21:30h
Night Dreamers
„The Music of Wayne Shorter“

Martin Gasser as/ss
Dierk Peters vib
Lukas Keller b
Anthony Greminger dr

19.7., 21:30h
Latin Mix
“Lateinisches in der alt-römischen Kolonie”

Matthias Schriefl – brass
joscha Oetz – b
norman peplow – p/keys
sebastian nickoll – perc

26.7. 21:30h
Quantum Quartett
„Die Leidinger des jungen Jazzer”

Tobias Hoffmann – Gitarre
Lucas Leidinger – Piano
Robert Landfermann – Bass
Nils Tegen – Schlagzeug

JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM April 2016

Jeden Dienstag wird im Artheater, Köln, ein Jazz-Abend vom Feisten veranstaltet. Jazz-O-Rama. Nach einem Opening Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

5.4. , 21.30 uhr
the monk tribute band –
“jazz is freedom. you think about that” – Thelonious Monk

frank gratkowski – sax
lucas leidinger – piano
reza askari – bass
nils tegen – drums

12.4. ,  21.30 uhr
reeds ramble – the new tenor sound in town

matthew halpin und stefan karl schmid ts
frank wingold git
stefan schönegg b
fabian arends d

19.4. , 21.30 uhr
die vier da –
motto: “vielleicht gibt es schönere zeiten, aber diese ist unsere!“

martin gasser sax
moritz wesp tb
alex dawo b
karl friedrich degenhart dr

26.4. , 21.30 uhr
robert landfermann trio – „es wurde übernommen”

niels klein – sax
robert landfermann – bass
jonas burgwinkel – schlagzeug

JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM MÄRZ 2016

Jeden Dienstag  wird im Artheater, Köln, ein Jazz-Abend vom Feisten veranstaltet. Jazz-O-Rama. Nach einem Openig Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

1.3.,  21:30h
emißatett’s love special – my hort is beating

elisabeth fügemann – cello
matthias muche – posaune
robert landfermann – bass
philip zoubek – synth.
etienne nillesen – drums

 

8.3.,  21:30h
sebby stardust spiders along the watchtower from mars”

sebastian gramss – kontrabass
florian herzog – kontrabass
jonas engel – saxophon
fabian arends – schlagzeug

 

15.3. , 21:30h
urbanic cycles reloaded  – el tiempo es una rosa

zuzana leharova: vln
veit lange: cello
theresia phillip: as
leonard huhn: as
nils tegen: piano
sebastian nickoll: perc
dominik mahnig: dr
joscha oetz: b

 

22.3.,  21:30h
the amithias project – fresh fruits from bangalore!

amith nadig – flutes
matthias schriefl – trp / flgh
alex morsey – bass & tuba
bodek janke – drums & tabla
ramesh shotham – south indian percussion

29.3.,  21.30h
poseidon’s construkction “happy with what you have to be happy with”

leonhard huhn as,synth
paul hubweber tb
sebastian müller g
reza askari b
etienne nilleson d

JAZZ-O-RAMA IM ARTHEATER: PROGRAMM IM NOVEMBER

Matthias Schriefl veranstaltet jeden Dienstag im Artheater, Köln, einen Jazz-Abend vom Feisten. Nach einem Openig Act besteht die Möglichkeit mit Könnern ihres Fachs, zu jammen.

03.11.15 um 21.30 uhr

veronika morscher quintett – “birds of a feather”
veronika morscher – stimme
matthew halpin – tenorsaxophon
martin schulte – gitarre
david helm – kontrabass
nils tegen – schlagzeug

10.11.15 um 21.30 uhr
gasser/wingold/lutz/tegen – “wisssen ist ein prozess kein produkt“
martin gasser as
frank wingold git
oliver lutz b
nils tegen dr


17.11.15 um 21.30
tribute to the swing era – “weil´s bei uns tradition ist!”
matthias schriefl trp
martin sasse p
martin gjakonovski b
marcus rieck dr

24.11.15 um 21.30
cino palagliesu super power trio feat cino palagliesu  – “back in town – cino”

sebastian gille – sax
cino palagliesu – piano
robert landfermann – bass
leif berger – drums

Jazz-O-Rama im Artheater: Programm im Oktober

6.10. 21:30h
Enjuti
“Schönheit durch Zerbrechlichkeit”
Andreas Völk – Gitarre
Laurenz Gemmer – Klavier, CP70
Kenn Hartwig – Bass
Thomas Sauerborn – Schlagzeug

13.10. 21:30h
Robert Landfermann Group
„wir können, weil wir wollen, was wir müssen”
Fabian Dudek – Altsax
Tobias Hoffmann – Gitarre
Simon Seidl – Piano
Robert Landfermann – Bass
Nils Tegen – Schlagzeug

20.10. 21:30h
Der verkaterte Stiefel
“Luftschlösser”
Sebastian Gerhartz altsax
Florian Boos tenorsax
Moritz Götzen Bass
Karl-Friedrich Degenhardt Schlagzeug

27.10. 21:30h
Helmut Brandt Tribute Band
„Wieso nicht tun, wenn du es tun kannst!“
Mathias Schwengler flg
Maik Krahl flg
Martin Gasser sax
Raphael Klemm tb
Riaz Khabirpour git
David Helm b
Niklas Walter dr

Kölner WinterJazz 2015 – Beitrag von Dietrich Schlegel

Auch wenn Angelika Niescier, preisgekrönte Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin, viel international unterwegs ist, bleibt sie ihrer – auch musikalischen – Heimatstadt Köln doch eng verbunden. Und es scheint ihr Ehrgeiz zu sein, diese Nähe nicht nur durch eigene Konzerte zu beweisen, sondern auch durch den von ihr initiierten und durch ihr weitverzweigtes Netzwerk auf hohem Niveau besetzten „Winterjazz“ – nun schon zum vierten Mal der Auftakt zur Kölner Jazz-Saison. Am 9. Januar wurden die auf einen langen Abend konzentrierten Auftritte der rund 60 Musiker in 20 Formationen auf fünf Bühnen wieder zu einem Highlight des Kultur- und Musiklebens der rheinischen Metropole, der neben Berlin wohl vitalsten Jazzmetropole Deutschlands. Aus der Stadtkasse gab es denn auch erneut einen gehörigen Zuschuss, ebenso vom Land NRW.

Der Eintritt war wiederum frei. Darauf legt Angelika Niescier auch großen Wert, denn sie möchte neben den Jazzfans auch junge Leute ansprechen, die unter dem Eindruck der geballten Jazz-Ladung sich neben ihren Pop-Vorlieben vielleicht auch dem Jazz zuwenden könnten. So war der Andrang des überwiegend jungen Publikums wiederum gewaltig und wuchs schnell zur drangvollen Enge an. Viele blieben auf dem einmal eroberten Stuhl einfach sitzen. Sie wurden im meist einstündigen Wechsel der Bands auch üppig bedient. Andere zogen den Wechsel vor, standen dann aber auch schon mal vor verschlossener Saaltür oder konnten die Menschentraube im Eingangsbereich nicht durchstoßen. Aber der Mengenfaktor beim Publikum und den Musikern gehört zum Ambiente des „Winterjazz“. So muss sich auch der Berichterstatter auf eine Auswahl der Auftritte beschränken, nicht nur aus subjektiven, sondern auch aus logistischen Gründen.
Mittelpunkt war mit seinen drei Bühnen wieder der „Stadtgarten“, der mit seinem bewährten Team unter Matthias von Welck Organisation und Koordination der sich zeitlich und räumlich überschneidenden Konzerte gewährleistete. Gleich der Opener im Restaurant hatte es in sich: das Trio „Punchin‘ Pigs“ mit dem innovativen Posaunisten Paul Hubweber, dem unorthodoxen Bassisten Joscha Oetz, der gerade mit seiner CD „Perfektomat“ Furore macht, und dem Alleskönner Jens Düppe an den Drums, heizten dem Publikum mit brodelndem Groove ein. Wer sich danach abkühlen wollte, wechselte hinüber in den Konzertsaal zum Quartett der feinsinnigen Altsaxophonistin Kristina Brodersen und des Pianisten Tobias Weindorf, mit Christian Ramond (b) und Hendrik Soll (dr), deren Spielauffassung eher intellektuell daherkommt, ohne verkopft zu wirken, dazu waren die eigenen Kompositionen zu melodiös, durchsetzt mit vor allem Weindorfs Ausflügen in heißere Gefilde.
Komplexer ging es im Keller, dem „Studio“, mit dem „Tria Lingo“ zu. Obwohl Johannes Lemke (as), André Nenza (b) und Christoph Hillmann (dr) seit zehn Jahren zusammen auftreten, überraschen sie immer wieder mit einer neuen Konzeption, deren eine feste Komponente jedoch die vor allem durch Hillmann eingebrachte ethnisch-exotische Couleur bleibt. Dann ein Sprung hinüber durch Sturm und Regen auf die andere Straßenseite ins Bistro „Zimmermann’s“, auch hier in einen überfüllten Keller, wo sich die Kölner Bassistin Ulla Oster unter dem Bandnamen „.Git Init“ mit zwei Gitarristen, Vincent Goritzki und Andreas Wahl, plus Ralf Gessler (dr) zusammengespannt hatte, um ihre Zuhörer einem klanglichen Wechselbad von kräftigen Grooves und mal schrillen, mal melodiös-sanften Klängen auszusetzen. Auch den anderen beiden hier gastierenden Bands – „Westinato“ mit dem E-Vibraphonisten Dierk Peters, Stefan Berger (db) und Rafael Calman (dr) sowie „Colonel Petrov’s Good Judgement“ mit Sebastian Müller (g), Leo Huhn (sax), Reza Askari (b), Nils Tegen und Rafael Calman (beide dr) – scheuten in ihren Performances nicht das avantgardistische Experiment, dem gelegentlich laut Programmheft ein „Funken Wahnsinn“ durchaus anhaftete.

Auch zur benachbarten, unplugged Duos vorbehaltenen kölschen Kneipe „Umleitung“ kam man nicht trockenen Fußes. Aber es lohnte sich, auch wenn für manche Gäste im Gedränge die Musiker zwar zu hören, aber nicht zu sehen waren, so der vielseitige und vielbeschäftigte Gitarrist Frank Wingold mit der vor Energie sprühenden französischen, in Köln lebenden Tenorsaxophonistin Christine Corvisier oder das dem Free Jazz verhaftete Gespann der – kein Paradoxon! – bewährten Erneuerer Carl Ludwig Hübsch (tu) und Matthias Schubert (ts). Immer neue Ideen hat auch der Schlagzeuger und Percussionist Jens Düppe, der nach dem Opener im Studio nochmal antrat, der Soundtüftler diesmal geerdet mit seiner Akustik Band, die seine eigene Kompositionen für die demnächst erscheinende Debüt-CD präsentierte. Mit dabei Frederik Köster (tp), Lars Duppler und nochmals Christian Ramond (b).

Im vollgepackten Konzertsaal hatte derweil die österreichische Ausnahmevokalistin Filippa Gojo mit ihren Mitstreitern Sebastian Scobel (p), David Andres (b) und Lukas Meile (perc) die Zuhörer in ihren Bann geschlagen Von ihren Songs, überwiegend selbst komponiert und getextet, sowie von den im Vorarlberger Dialekt ihrer Heimat vorgetragenen Volksliedern geht, getragen auch von ihrer anmutigen Bühnenpräsenz, ein eigener Zauber aus.

Das schon traditionelle Pianosolo im großen Saal in der Stunde vor Mitternacht bestritt diesmal die in den letzten Jahren zu souveräner Reife gelangte Laia Genc, die in ihren Kompositionen und Improvisationen Impressionen und Spielweisen von ihrem jüngst beendeten Studienaufenthalt in Istanbul einfließen ließ. Sie verharrte gleich am Flügel, um auch am letzten Konzert des Abends mitzuwirken. Außer ihr hatten sich Angelika Niescier, die Kontrabassisten André Nendza und Sebastian Raether sowie der Drummer Christoph Hillmann spontan versammelt, um ihren im November unerwartet verstorbenen Kollegen, den Vibraphonisten Rupert Stamm, mit seinen Kompositionen zu ehren. Diese Hommage war nicht nur ein bewegender Moment, sondern geriet überdies zum brillant gespielten und umjubelten Abschluss des so ereignisreichen „Winterjazz 2015“.

Beitragsbild von Gerhard Richter: Laia Genc