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Paolo Fresu im Alten Pfandhaus

Cologne Contemporary Jazz Orchestra mit Paolo Fresu und Jens Düppe
Cologne Contemporary Jazz Orchestra mit Paolo Fresu und Jens Düppe

Der aus Sardinien stammende Trompeter  Paolo Fresu gab sich im Abschlusskonzert des diesjährigen Kölner Festival-all -Italiana  im Alten Pfandhaus am 05.11.2014 die Ehre. In einem fulminanten Konzert war es die Musik des Schlagzeugers  und Wahl-Kölners Jens Düppe, die Fresu und das Cologne Contemporary Jazz Orchestra zusammenführte. Fresu ist einer der stilprägenden europäischen Jazzmusiker unserer Zeit; seine Kunst, die im Ausgangspunkt oft mit seinem Idol Miles Davis ( in dessen Spielweise der 50iger Jahre) verglichen wurde, traf auf den  vollen Big Band Sound und insbesondere die Virtuosität und

Cologne Contemporary Jazz Orchestra mit Paolo Fresu und Jens Düppe
Cologne Contemporary Jazz Orchestra mit Paolo Fresu und Jens Düppe

Dynamik des Drummers Düppe. In jeder Sekunde war es ein großartiges Zusammenspiel von Düppe und Fresu – beide und die junge Band hatten offensichtlich ihren großen Spaß an diesem Abend. In jeder Sekunde war der gegenseitige tiefe  Respekt und die freundschaftliche Verbindung der beiden Protagonisten spürbar. Nicht zuletzt der in der zweiten Zugabe (ohne Bigband) gespielte geradezu leise Abschluss mit einer sardinischen Volksweise machte dies unüberhörbar.

Großer Beifall und ein gelungener Abschluss des Festivals. Und wer die Chance hat, Paolo Fresu bei anderer Gelegenheit zu hören, sollte sie nutzen: Outstanding !!

Joscha Oetz: Perfektomat

Joscha Oetz

Perfektomat

Klaeng 007

Der Kölner Bassist und Komponist Joscha Oetz ist nach langjährigen Aufenthalten in Kalifornien und Peru wieder nach Köln zurückgekehrt. Die vorliegende CD reflektiert vor allem seine peruanischen Erfahrungen mit einer kraftvollen rhythmusbetonten Musik in acht Eigenkompositionen. Dazu hat Oetz die in Deutschland lebende Peruanerin Laura Robles am Cajon und den mit allen weltmusikalischen Wassern bestens vertrauten Bodek Janke am Schlagzeug in seine Band gebeten. Gemeinsam schaffen die drei ein Feuerwerk an faszinierenden Rhythmen, die man in Deutschland kaum kennt. In „Perfect Grey“ ist das der Festejo-Rhythmus, zu dem Johannes Lauer die Quijada bedient, die aus einem Eselsgebiss besteht. In „Caral“ spielt Simon Nabatov, sonst eher als Avantgarde-Pianist bekannt, ein ausdrucksstarkes Solo über dem trägen Lando-Rhythmus. Hier wie auch in einigen weiteren Stücken bringt Saxofonist Niels Klein eine willkommene Coolness in die heiße Musik. „Eastern Presence“ ist schließlich eine Verbeugung vor dem gebürtigen Russen Nabatov und vor Janke mit polnischen und russischen Vorfahren, die beide eine verblüffende Affinität zu den peruanischen Rhythmen demonstrieren. Bei allem weltmusikalischen Hintergrund bietet diese CD mitreißenden „Real Jazz“ auf höchstem Niveau und ist ein Top-Kandidat für die üblichen Jahresbestenlisten.

Berliner Jazz Fest 2014

50 Jahre zwischen Rückblick und Ausblick

In den drei Jahren seiner künstlerischen Leitung hat Bert Noglik das Berliner Jazzfest zu neuer Relevanz geführt und diese Entwicklung mit dem diesjährigen 50-Jahr-Festival gekrönt. Umso stärker wird sein selbst gewünschter Abschied bedauert. Trotz einer gewissen Überladung mit historischen Anknüpfungen aller Art – 50 Jahre Berliner Jazzfest (vormals Jazz Tage), 50 Jahre Besuch von Martin Luther King in Berlin, 50 Jahre Tod von Eric Dolphy in Berlin, 25 Jahre Mauerfall – gelang Noglik ein spannendes Programm, das neben einigen Höhepunkten auch einen kleinen Skandal bot. Die wahrlich nicht naheliegende Wahl des New Yorker Avantgarde Gitarristen Elliott Sharp für ein Tribute an Martin Luther King resultierte in einem Konzert, das Nogliks Mut mit Erfolg belohnte. Sharp besetzte seine Band clever mit schwarzen Musikern wie den ausdrucksstarken Sängern Tracie Morris und Eric Mingus und dem Baritonsaxofonisten Alex Harding und choreografierte ein blues-getränktes Programm, das nicht im historischen Bezug erstarrte. Das Monk’n’Roll-Projekt des italienischen Saxofonisten Francesco Bearzatti konnte man nicht unbedingt in die Kategorie „künstlerisch wertvoll“ einordnen, aber es unterhielt das Publikum bestens mit der typisch italienischen Spielart von anarchischem Humor, den besonders Trompeter Giovanni Falzone verkörperte. Für den erkrankten Benny Golson sprang kurzfristig Archie Shepp ein. Sein Quartett-Konzert lief eher routiniert als inspiriert ab, aber der Spirit erfüllte dann am nächsten Tag die Gedächtniskirche umso stärker im Duett mit Jasper van’t Hof an der Kirchenorgel. Shepp ließ sein Tenorsaxofon heulen und kreischen, Blues- und Gospel-Tradition mischten sich mit van’t Hof’s virtuosen majestätischen Orgelklängen. Soweto Kinch bot mit seinem blutjungen Trio ein zweigeteiltes Konzert. Als Saxofonist spielte er klassischen Jazz auf hohem Niveau, als Rapper bot er pop-orientiertes Entertainment. Beide Teile waren gelungen, aber eine Integration fand nicht statt. Zur Geschichte der Berliner Jazz Tage gehört die unrühmliche Phase in den 1960er und 70er Jahren, als jeder Sänger und jede Sängerin in Berlin ausgebuht und –gepfiffen wurde. Daran fühlte sich mancher Zuschauer beim Konzert von Kurt Elling mit der WDR Big Band erinnert, bei dem nach vielen Jahren erstmals wieder Buhrufe erklungen. Doch dieses Mal lag die Motivation nicht in einer grundsätzlichen Abneigung gegen Jazz-Gesang, sondern der Grund war die verfehlte Konzeption des Konzerts. Es stand unter dem Thema „Freedom Songs“ in Erinnerung an den Mauerfall. Dazu hatte der neue Chefdirigent der WDR Big Band, Rich deRosa, ein Programm zusammengestellt und arrangiert. Als Grundlage nahm er Pop-Songs der Zeit um 1989, die sich leider wenig bis gar nicht für Jazz-Darbietungen eigneten und durch seine konventionellen Arrangements nicht besser wurden. So gab es die ersten Buh-Rufe bei „Wind of Change“, der Wende-Hymne der deutschen Pop-Gruppe Scorpions. Vollends aus dem Ruder lief das Konzert bei deRosa’s „Freedom Suite“, in der er Elling über Minuten Sätze berühmter Männer rezitieren ließ von Gandhi über Kennedy und Mandela bis zu Ronald Reagan (sic), aber ohne einen Deutschen. Dahinter spielte die Band unauffällige Hintergrundmusik. Das zeigte nicht nur eine völlige Ignoranz gegenüber deutschen Befindlichkeiten, sondern war auch handwerklich schlecht gemacht. Ein weiterer handwerklicher Fehler war die Wahl von „Come Sunday“ am Ende des Konzerts. Kurt Elling hat viele Qualitäten, aber er ist mit katholischer Kirchenmusik aufgewachsen, nicht mit Gospel. Dementsprechend eignete sich der Song überhaupt nicht für ihn. Die Buhrufe waren also durchaus berechtigt. Elling verstand die Situation nicht, aber ging souverän mit ihr um und sagte, auch in dieser Publikumsreaktion zeige sich Freiheit. Als Beobachter fragte man sich, warum niemand deRosa gebremst hatte, der in Texas lehrt und gerade erst in Köln angefangen hat. Kein guter Start für ihn, insbesondere da das Konzert von den ARD-Rundfunkanstalten bundesweit live übertragen wurde. Elling und die Band konnten einem leid tun. In zwei Konzerten wurde Eric Dolphy gefeiert. Die Pianisten Aki Takase und Alexander von Schlippenbach führten Dolphy’s Musik in eigenen Arrangements mit einer exzellenten Band auf, in der Rudi Mahall und Louis Sclavis an den Bassklarinetten herausragten. Silke Eberhard führte mit ihrem Bläsersextett Potsa Lotsa, das nur von einem DJ begleitet wurde, das neu entdeckte unvollendete Dolphy-Werk „Love Suite“ auf. Solange die Band mit einigem Humor Dolphy-Kompositionen interpretierte, stimmte die Balance aus melodischem Gehalt und Abstraktion. Eberhards Eigenkompositionen hingegen gerieten etwas akademisch. Noglik hatte eine Reihe jüngerer Bands ins Programm genommen, deren Musik sich mehr oder minder stark in Pop- und Rock-Richtung orientierte. Ausnahme war das Eva Klesse Quartett, das bei ihrem Auftritt auf der Hauptbühne mit ihrem frischen Modern Jazz über sich hinauswuchs und Nogliks Mut belohnte. Vor allem Pianist Philip Frischkorn und Altsaxofonist Evgeny Ring fielen positiv auf. Der Free Jazz war durch zwei Bands von Mats Gustafsson vertreten. Mit seinem langjährigen Trio The Thing bewegte sich der Saxofonist auf Peter Brötzmanns Spuren mit berserkerhaften Ausbrüchen und dann wieder geradezu zarten Passagen. Sein 28-köpfiges Fire! Orchestra überwältigte mit enormer Intensität. Zu einem Highlight wurde der Auftritt des Schlagzeugaltmeisters Daniel Humair mit seinem Quartet mit den französischen Jungstars Emile Parisien am Saxofon und Vincent Peirani am Akkordeon, die ihre großen solistischen Freiräume kreativ nutzten. Jason Moran überzeugte mit seinem Bandwagon Trio mal ganz ohne Elektronik und Samples. Vor allem seine der Stadt Chicago gewidmeten Kompositionen begeisterten das Publikum. Seine anschließende Fats Waller Dance Party hingegen wirkte wie der krampfhafte Versuch, die alten Fats Waller Hits einem jungen Pop-Publikum schmackhaft zu machen, indem Waller’s Kompositionen bis zur Unkenntlichkeit kastriert wurden. Dabei schreckte Moran nicht vor dem Aufsetzen einer überdimensionierten Fats Waller-Maske zurück. Die Musik wirkte live zwar lebendiger als auf der misslungenen CD, aber das rettete das Projekt auch nicht. Zum Abschluss des Festivals spielte die amerikanische Band Mostly Other People Do The Killing ihr Red Top Programm, das auf unterhaltsame Weise traditionellen Jazz mit Avantgarde-Elementen vermischte. Dabei schlug sich der deutsche Trompeter Thomas Heberer als Ersatz für den fehlenden Peter Evans gut. Nach diesen vier abwechslungsreichen Tagen darf man gespannt sein, welche neuen Akzente der Engländer Richard Williams als neuer künstlerischer Leiter im nächsten Jahr (5.-8.11.15) setzen wird.

“My Favourite Things” – WDR Big Band feat. John Abercrombie und Adam Nussbaum, Konzert Kölner Philharmonie am 26.09.2014

Hochkarätige Gäste bei der WDR Big Band: Der 69-jährige John Abercrombie gilt seit Jahrzehnten als einer der führenden Jazzgitarristen – auch in diesem Konzert bewies er seine Kunst als Melodiker, zurückgenommen, souverän und gerade dadurch stilprägend. Zusammen mit dem US-Amerikaner Adam Nussbaum am Schlagzeug, der deutlich den Rhythmus des Abends bestimmte, lief die WDR Big Band zu überzeugender Form auf: Die Arrangements von Michael Abene, der bester Laune war und sichtlich Spaß an dem Projekt hatte, waren der Band und ihren Solisten auf den künstlerischen Leib geschrieben: Besonders Rob Bruynen, Shannon Barnett, Frank Chastenier ragten heraus. Und irgendwie spürte man an diesem Abend deutlich die persönliche Freundschaft der Protagonisten zueinander: John Abercrombie bildete schon 1992 mit Adam Nussbaum und Dan Wall ein Trio, also eine lange künstlerische und persönliche Beziehung.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ein wunderbarer Abend in der nahezu ausverkauften Philharmonie – und jeder, der nicht dabei war, kann “My  Favourite Things” im Radio auf WDR 3 noch nachholen, und zwar am 08.10.2014 um 20.05 Uhr – viel Spaß.

Oliver Lutz: Signal

Oliver Lutz

Signal

PaUnit Records UTR 4483

Der Bassist Oliver Lutz ist schon seit Jahren eine feste Größe in der Kölner Jazz Szene, sowohl mit seinem Trio wie auch als Mitspieler in Formationen wie dem Offshore Quintett oder dem Lucas Leidinger Quintett. Jetzt legt er seine erste CD auf dem schweizer Label Unit Records mit seinem Quartett vor. Geboten wird ein Programm mit acht Eigenkompositionen und ein durchgängiger stimmiger Band-Sound. Lutz gestaltet mit „The Painter“ einen Solo-Titel sehr durchdacht. Ansonsten  überlässt er die Solos weitgehend Christoph Möckel am Tenor- und Sopransaxofon und Pablo Held, der hier ausschließlich Wurlitzer Piano spielt statt des Konzertflügels, den er in seinem vielgerühmten Trio bedient. Besonders stimmungsvoll klingt Möckels Solo am Sopransaxofon in „Amma“ über dem nie eindimensionalen Rhythmus von Lutz und Schlagzeuger Moritz Baumgärtner. „Eins“ gibt Lutz Gelegenheit zu einem wohlgesetzten Intro über Baumgärtners Schlegelarbeit, bevor Möckel und Held sich der Melodie zuwenden. Held hat ein fesselndes Solo in „Center Tone“. Er prägt mit seinem Wurlitzer Klang den Sound des Quartetts am stärksten. Insgesamt ein gelungenes Debut einer jungen Band mit Potential.

Hans-Bernd Kittlaus                       01.01.14

Paul Heller & Martin Sasse: Blue Nights vol. 1

Cover Paul Heller Martin Sasse.inddPaul Heller & Martin Sasse

Blue Nights vol. 1

Paul Heller, Saxofonist und einer der eindrucksvollsten Solisten der WDR Big Band, und Martin Sasse, führender deutscher Mainstream-Pianist, leben beide in Köln und wirken häufig in unterschiedlichen Formationen zusammen. Im Februar 2013 spielten die beiden Brüder im musikalischen Geiste diese Duo-Aufnahmen im Kölner Loft ein, tontechnisch brilliant in Szene gesetzt von Stefan Deistler. Die neun Songs, davon drei Eigenkompositionen, sind bis auf “I Hear a Rhapsody” keine Standards, aber alle bieten den beiden Musikern gutes melodisches und harmonisches Futter. Heller zelebriert Dusko Goykovich’s Ballade “In the Sign of Libra” mit seinem warmen ausdrucksstarken Tenor Sound, zu dem Sasse immer anregende Akkorde findet. In “Rhapsody” umspielen sich beide gekonnt melodisch, in Heller’s schnellerem “Night Blues” steuert Sasse ein rhythmisch mitreissendes Solo bei. Die abwechslungsreiche CD endet mit Martin Sasse’s Ohrwurm “Metronom”, seiner Kölner Stammkneipe gewidmet. Heller intoniert die Melodie, bevor Sasse zu einem kurzen intelligenten Solo aufbricht und die beiden schließlich zur Melodie zurückfinden. Nach 42 Minuten ist die CD zu Ende. Da würde man gern noch länger zuhören.

Hans-Bernd Kittlaus 28.09.13

Denis Gäbel: Neon Sounds

Denis Gäbel

Neon Sounds

Double Moon Records DMCHR 71120

Häufig wird beklagt, dass unter den jungen Jazz Musikern so wenige einen eigenen unverwechselbaren Sound auf ihrem Instrument entwickeln. Zum Glück gibt es Ausnahmen wie Denis Gäbel. Der hat in den letzten Jahren stark und erfolgreich an seinem Tenorsaxofon-Sound gearbeitet, wie seine neue CD “Neon Sounds” demonstriert. Er klingt muskulös mit Anklängen an Sonny Rollins, dem er bereits eine Tribut-CD widmete, aber mit deutlich modernerer Konzeption. Gutes Beispiel dafür ist sein Solo zu Beginn von “Halfway Through”, einer seiner acht Eigenkompositionen, die auch die Dringlichkeit, den unbedingten Willen zu spielen deutlich macht, die Gäbels Musik prägen. Dieser Wille zeigt sich nicht nur bei den schnelleren Stücken, sondern auch und gerade in den Balladen, so etwa “Thick Blood” und der bluesigen Mingus-Komposition “Devil Woman”, die Gäbel mit atemberaubendem Spannungsbogen und meisterlichem Ton interpretiert. In der bestens besetzten Band glänzt Martin Gjakonovski mit seinem satten Bass-Sound, hat aber nur wenig Möglichkeiten zur solistischen Entfaltung. Auch Schlagzeuger Jonas Burgwinkel spielt sehr mannschaftsdienlich. Beide haben großen Anteil an dem durchgängig mitreissenden Groove. Viel Soloplatz steht Pablo Held an der Wurlitzer und dem Fender Rhodes zur Verfügung, den er weidlich nutzt, so etwa in “Dance of the Mule”. Diese CD ist ein eindrucksvoller Beleg für die enorme Qualität, die der deutsche Jazz in den letzten Jahren erreicht hat. Man darf auf die Live-Konzerte der Band im Herbst gespannt sein, dann mit Antonio Farao an den Tasten.

Hans-Bernd Kittlaus 31.03.13

Gregory Porter in Hamburg

Der derzeitige Shooting-Star der Soul-Jazz-Szene überzeugte am vergangenen Freitag, den 12.09.2014, bei einem Open-Air-Konzert im Hamburger Stadtpark vor 4000 Besuchern und angenehmem Spätsommerwetter, gemeinsam mit dem Metropole Orkest aus den Niederlanden.  Das Kulturjounal Hamburg schrieb schon vorweg von “Gänsehautalarm”…und so war es dann auch. Das gewaltige Orchester in der Kombination von BigBand und kompletter Streicherformation mit rund 50 Musikern unter der Leitung von  Jules Buckley war in Topform. Zu den vielen Künstlern (Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Pat Metheny, Mel Tormé, Stan Getz, Dizzy Gillespie, Clare Fischer, Bill Evans) aus dem Jazzbereich, die mit dem Orchester bereits auftraten,  gehört nunmehr auch Gregory Porter. Mit seinem Stimmvolumen war es kein Problem, dem Orchester gegenüber zu bestehen – alle hatten Spaß an der perfekten Performance und dem wunderbaren Abend – und entließen gegen 22.00 Uhr nach zwei Zugaben die Künstler nur ungern in die Nacht….